Weinflasche aus dem Weingut Reichertshof

Aufbinden der jungen Weintriebe

Durch das Aufbinden erhalten alle Trauben optimales Licht.

Eine jedes Jahr wiederkehrende Maßnahme zur Rebpflege im Weinberg ist das sogenannte Aufbinden. Die jungen Triebe der Weinrebe, die in alle Richtungen wachsen, werden dabei am Holzpfahl oder an Heftdrähten festgebunden. Diese Reberziehung hat für den Winzer einige Vorteile:

  • Optimale Lichtausbeute: Durch das Aufbinden wird dafür gesorgt, dass möglichst wenig Schatten entsteht. So erhalten alle Trauben so viel Licht wie möglich.
  • Verhinderung von Schäden: Die jungen Triebe bekommen externen Halt – so brechen sie nicht so leicht ab.
  • Vereinfachung der Arbeit: Wenn die Reben „in Form gebracht“ sind, ist die Arbeit im Weinberg einfacher, etwa bei der Bekämpfung von Schädlingen oder der Lese.

In der Galerie können Sie sich anschauen, wie eine Rebe aufgebunden wird – ein Klick vergrößert die Bilder.

 

Aktualisiert am 25. September 2011